Christkindllauf Rheda-Wiedenbrück

1.000 Startplätze - und nach 10 Minuten ausgebucht in der Online-Anmeldung.

Glücklicherweise ist es mir gelungen, einen der begehrten Startplätze zu ergattern. Aber was ist das Besondere an diesem Lauf über 10 Kilometer in der Stadt an der Ems im Kreis Gütersloh? 4 Runden durch die Innenstadt erscheinen im ersten Moment nicht wirklich attraktiv....

 

Besonders ist zum Einen die "hochkarätige" Besetzung, wie ein Blick in die Ergebnislisten der vergangenen Jahre zeigt. Um bei diesem Lauf an der Spitze mit dabei zu sein, sind für Männer schon 30er Zeiten erforderlich.

Für den Volksläufer besonders ist jedoch die Atmosphäre, wie ich selbst am 5. Dezember erleben konnte.

 

Gestartet wurde um 19 Uhr, also in winterlicher Dunkelheit. 

Und die Atmosphäre hatte es wirklich in sich: Der Start wurde von unzähligen Wunderkerzen begleitet, so dass die Umgebung nur so blitzte und glänzte. Leichter Schwefelgeruch in der Luft - welcher schon nach kurzem vom Glühweinduft abgelöst wurde, denn bis zum Weihnachtsmarkt war es auch nicht weit.  Eine Sambaband, unzählige Zuschauer entlang der Strecke... So wurden alle Sinne bedient und das Laufen zum Genuss.

 

Angepeilt war eine 44er Zeit, also elf Minuten pro Runde. 

Da es so dunkel war, konnte ich auf meiner Uhr nicht viel erkennen - und lief einfach. Vielleicht war das der richtige Weg, denn überraschenderweise konnte ich auf jeder Runde die Zwischenzeit unterbieten und das Tempo einigermaßen konstant halten.

So erreichte ich als 12. Frau und Altersklassendritte nach 42:53 Minuten das Ziel. Persönliche Jahresbestzeit!

Der Sieger stand zu diesem Zeitpunkt übrigens schon fast unter der Dusche, denn für ihn zeigte die Uhr nur etwas mehr als 30 Minuten an, als er die vier Runden vollendet hatte.

 

Sportlich bin ich also in der Weihnachtszeit angelangt...